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Kairo hat mehr zu bieten als Gräber, die auf 50 Jahrhunderte zurückblicken: Neben unglaublichen Kunstwerken aus der Antike lockt die pulsierende, auf ihre Art chaotische und zugleich moderne Metropole auch mit beeindruckenden Sakralbauten islamischer und koptischer Tradition. Als 'Zeitreise zu Fuß' kann man durchaus einen Spaziergang durch die Altstadt bezeichnen, der Reisende mit den verschiedenen Facetten des Alltagslebens konfrontiert. Als stolze Ikonen haben vor allem die Alabastermoschee in der Zitadelle von Kairo und die 879 n. Chr. errichtete Ahmed-ibn-Tulun-Moschee Bekanntheit erlangt. Diese ist nicht nur die größte Moschee Kairos; weltweit wird sie nur von der Moschee Hassan II in Casablanca und dem Heiligtum in Mekka überragt.

Museen
Kairo ist berühmt für seine weltweit bekannten Museen. Das bekannteste Museum ist sicherlich das Ägyptische Museum, in dem Sie über 250.000 Musterstücke aus der alten Zeit bestaunen können. Vor allem die Grabschätze des berühmtesten Pharaos Tut-ench-Amung füllen fast eine ganze Ebene des Museums.

In Kairo bietet sich der Bummel über einen der ebenfalls dicht gestreuten Basare an; etwa über den Khan-El-Khalili-Basar, wo neben traditionellen Lederarbeiten auch Messingwaren und handgeschneiderte Kleider feilgeboten werden.

Der Sphinx,
ja, es heißt der, oder die Sphinx liegt direkt am Tal-Tempel des Pharaos Chephren und gehört zum Pyramiden-Komplex Chephren. Der Sphinx wurde im neuen Reich zum Sonnengott und als Herachny bezeichnet. Er war der Wächter der Nekropole. Die Ägypter verehrten in als Gott, was sie natürlich zu landesweiten Pilgerungen veranlasste. Man weiß z. B. aus altägyptischen Mythen, dass ein Löwe die Aufgabe hatte, heilige Stätten und Plätze zu bewachen. Deshalb sagt auch der Sphinx: " Ich beschütze Dein Grab, bewache Deine Grabkammer, hatle Fremde von Ihr fern, und vertreibe die Diebe.

Hunderte Moscheen
Wie zu einem Mosaik setzt sich das Stadtbild Kairos zusammen aus einer Vielzahl historisch bedeutender Bauwerke. Unter den mehreren hundert Moscheen zählen die Ibn-Tulun-Moschee aus dem 9. Jahrhundert sowie die im 10. Jahrhundert errichteten Azharund Al-Hakims-Moscheen zweifellos zu den bekannteren. Sultan Salah ad-Din ist es zu verdanken, dass er um 1176 n. Chr. die Zitadelle im östlichen Teil der Stadt auf einer Anhöhe bauen ließ. Ihre verzierten Gebäude sind heute fester Bestandteil der Silhouette Kairos. Von den beiden Moscheen in der Zitadelle sticht die Mohammed-Ali-Moschee deutlich durch ihre mehrstöckigen Kuppeln und ein Doppelminarett hervor und leistet so mit zwei der berühmten „Tausend Minarette“ ihren Beitrag zum exotischen Flair der Stadt.

Eines der 7 Weltwunder bei Kairo
gelten nicht nur als historische Legende. Sie werden auch als architektonisches Wunder der Menschheitsgeschichte gewertet. Sie gelten als das letzte der 7 Weltwunder. Nach der ersten Tuchfühlung mit dem Erbe der Pharaonen lohnt es, sich ein paar Schritte herauszuwagen und die 4.500 Jahre alten Pyramiden von Gizeh anzuschauen, die Grabstätten der Pharaonen Cheops, Chephren und Mykerinos. Das Ensemble, als einziges der sieben Weltwunder noch erhalten, ziert vielfach Buchtitel und Postkarten, beschert jedoch in natura auch geübten Entdeckern noch eine Gänsehaut. Vor allem kombiniert mit dem Ausblick auf die 15 Kilometer nahe Metropole Kairo auf der einen Seite und die libysche Wüste auf der anderen: ein Gegensatz, der seinesgleichen sucht. Keinesfalls vergessen werden darf dabei die Große Sphinx von Gizeh, die mit ihrer Höhe von 20 Metern zu den berühmtesten und größten der Welt gehört.

Sonnenbarke des Cheops
Vor der Cheops Pyramide steht ein kleines Museum, das als Hauptattraktion die berühmte Sonnenbarke des Cheops austellt. Diese Sonnenbarke (oder auch Sonnenschiff) wurde 1954 auf der Südseite der Cheops Pyramide gefunden. Die Sonnenbarke besteht aus Zedernholz und hat alles, was ein Schiff so braucht: Ruder, Seile, ein komplettes Abteil mit Sitzplätzen etc. Als es gefunden wurde, war es allerdings in 1224 Einzelteile zerlegt. Mühsam mussten die Forscher es in jahrelanger Arbeit wieder zusammensetzen.

Das Zedernholz blieb so gut erhalten, da es fast 5.000 Jahre luftdicht verschlossen war. Die Sonnenbarke stand dem König im Jenseits zur Verfügung, wenn er seine Tages- und Nachtreise mit dem Sonnengott Ra unternehmen wollte - so heißt es.

Keiro hat noch sehr viel mehr zu bieten und deswegen sollten Sie hier mindestens einmal im Leben gewesen sein.